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Erhöhung der Hallengebühren nur verschoben ???

Über die Erhöhung der Hallengebühren wird nun am Montag, 07.12. 2015 um 17 Uhr im Bildungsausschuss beraten. Da vorher auch eine Einwohnerfragestunde stattfindet, kann jeder Bürger/Sportfreund seine Fragen stellen. Wem es interessiert, was die Stadtverordneten im Bildungsausschuss zur Entgeltordnung und der Erhöhung zu sagen haben, sollte daran teilnehmen. Die Beratung findet im Rathaus statt.

Warum sind wir gegen eine Erhöhung:

1. Eine ständige Erhöhung der Hallengebühren ist verbunden mit der Notwendigkeit einer Erhöhung der Mitgliedsbeiträge. Wir wollen, dass der Sport in der Stadt Lübben auch bezahlbar bleibt. Der Stadt nutzt es ja auch wenig, wenn auf Grund des Ausscheidens von Mitgliedern die Hallen dann weniger genutzt werden. Zum Beispiel: Unsere Abteilung Kraftsport bezahlt heute schon einen jährlichen Mitgliedsbeitrag von 200 Euro. Wenn jetzt der Verein wieder die Mitgliedsbeiträge auf Grund der Erhöhung der Hallengebühren erhöhen muss, wird es diese Abteilung in Zukunft nicht mehr geben und die Stadt hat dann auch keine Einnahmen mehr.

2. In den letzten drei Jahren sind aus unseren Verein über 120 Sportler ausgetreten. Es ist schon ein alarmierendes Zeichen, wenn auf Grund der Erhöhung von Hallengebühren eine solche Entwicklung zu verzeichnen ist. Wenn man als "Sportstadt Lübben" künftig auch eine sportliche Bevölkerung will, dürfen die Hallengebühren nicht weiter steigen. Der Sport in der Stadt Lübben muss für alle Bürgerinnen/ Bürger bezahlbar bleiben. Passiert das nicht, wird es künftig dazu führen, dass nur noch finanzkräftige Bürger Sport treiben können.

3. Aus einer durchgeführten Analyse ist ersichtlich, dass die Nutzung der Sporthallen auch von der Spielklasse abhängig ist. Je höher der Verein spielt, um so intensiver muss er trainieren und um so häufiger braucht er eine Sportstätte. Spielt ein Verein nur in der Kreisklasse oder betreibt Freizeitsport, wird er wöchentlich 2 Stunden trainieren und monatlich nur 8 Stunden Hallenzeit benötigen. Spielt man jedoch einige Klassen höher so ändert sich diese Bilanz enorm. Zum Beispiel muss man in der Brandenburgliga wöchentlich 3x trainieren und benötigt dann am Wochenende für Spiele auch noch die Sportstätte. Das heißt: Diese Mannschaft benötigt Hallenzeit für 8 Stunden wöchentlich, d.h. 36 Stunden im Monat. Der Verein, welcher also höherklassig spielt, wird seitens der Stadt dafür bestraft, dass er die Hallen intensiv nutzt. Nun könnten sich die Vereine das einfach machen und nur noch Freizeitsport oder Kreisklasse spielen. Damit hätte man niedrige Kosten für die Hallennutzung. Nun kommt die Stadt ins Spiel und muss sich entscheiden: Will die Stadt das Vereine höherklassig spielen und dadurch auch die Stadt Lübben repräsentieren? Diese Entscheidung müssen unsere Stadtverordneten treffen.

4. Blickt man über den "Tellerrand" kann man feststellen, dass der Sport in anderen Städten im Mittelpunkt des Geschehens steht. Musterbeispiele sind dafür u.a. Lübbenau oder Luckenwalde, wo Sportvereine für den Trainings-und Spielbetrieb nichts oder nur geringe Gebühren zahlen müssen. Warum geht das nicht auch bei uns in der Sportstadt Lübben ??

Diese Argumente sollen dazu beitragen, dass eine sachgerechte und sozial-gerechte Lösung gefunden wird. Das ist unser Appell an die Stadtverordneten.

 




Downloads:

Protokoll des Bildungsausschusses vom 09.11.15 zur Erhöhung der Hallengebühren




  

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